Aktuelles

Vereinszeitung - Die Trompete

Alle Jahre wieder veröffentlicht die Musikgesellschaft Meiringen anfang Jahres eine vereinszeitung  mit Berichten und Bildern des vergangenen Musikjahres.

Gibt es nun auch online zum herunterladen oder anschauen.

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Gestern hat die Jugendmusik Meiringen ihren ersten Ferienpass "Musik macht Spass" veranstaltet. Mit 26 Kindern wurden viele Instrumente ausprobiert und verschiedene Rhythmen geübt und vorgespielt. Es war ein sehr spaßiger doch auch anstrengender Tag für uns alle.

Mehr Fotos findet ihr auf unserer Webseite:
musikmeiringen.ch/bilder/

#musik #musikgesellschaft #kinder #Spass #Freude #Blassmusik #Tambouren #Instrumente #Meiringen #Musikschule #Zukunft
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2 months ago

Musikgesellschaft Meiringen

Es war ein riesen Erlebnis mit euch Hugstettern 🎶😍

Auch wir dürfen der Organisation danken.
Danke für diesen schönen Bericht, ein weiteres Zeichen für ein gelungenes Wochenende.
Wir freuen uns natürlich jetzt schon auf den Gegenbesuch bei euch. 🥳
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Gesamtchor MV Hugstetten und MG Meiringen - Musik verbindet! Schön war‘s!!! ...

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Berichte der Musikgesellschaft

Die Musikgesellschaft und die Tambourengruppe Meiringen streiften an ihrem Frühlingskonzert einmal quer durch den musikalischen Garten und präsentierte einen bunten Strauss an Melodien und Klängen.

Unter der Leitung von Marcel Kuhn hat die Musikgesellschaft Meiringen auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges, ebenso ansprechendes wie unterhaltsames Programm zusammengestellt.

Der jugendliche Übermut, mit dem das Publikum am Samstagabend beim traditionellen Frühlingskonzert 2018 mitsang, strafte einen der Texte der Schlagerparty – Du kannst nicht immer siebzehn sein – schon fast Lügen. Die Musikgesellschaft Meiringen unter der Leitung von Dirigent Marcel Kuhn lieferte unüberhörbar ein mitreissendes Konzert – bis zur Zugabe, dem Muse-Hit «Knights Of Cydonia», der von Tubist Alexander Burlon für die MGM arrangiert wurde. Die Spielfreude der Musikantinnen und Musikanten übertrug sich auf den Saal.

Den Auftakt zum diesjährigen Konzert machte für einmal nicht die Jugendmusik Meiringen, die aufgrund von Abwesenheiten leider nicht spielfähig war, sondern die MGM selber. Unter dem Motto «Querbeet» machte sie sich auf einen Streifzug durch verschiedene Filmmusikgärten. Diesen startete sie mit Musik des Komponisten Hans Zimmer, der an der Ecole d’Humanité als dreizehnjähriger Knabe am Hasliberg sein musikalisches Talent entdecken und entfalten konnte. Es hatte dem Dirigenten und den Musikantinnen und Musikanten viel abverlangt, diese konzertanten Stücke einzuüben. Der Aufwand hat sich hörbar gelohnt.

Querbeet durch die Programme der vergangenen Jahre spielte sich die Tambourengruppe Meiringen unter der Leitung von Theo Jaggi. Man habe diejenigen Stücke ausgewählt, die sowohl den Tambouren als auch dem Publikum am meisten Spass gemacht hätten, erklärte er. Ganz eindeutig der Höhepunkt des Programmes war aber ein neues Stück mit dem Titel «Jack Daniel’s». Hier verbanden die fünf Tambouren zur grossen Freude des Publikums ihr Spiel gekonnt mit dezenten Showelementen.

Der zweite Teil des Programms der MGM bewegte sich quer durch verschiedene Stile und Weltgegenden und Epochen. Zum Mitschunkeln lud «Ein halbes Jahrhundert», eine böhmische Schweizerpolka des Komponistes Very Rickenbacher, mittanzen hätte man beim «Blue Tango» von Leroy Anderson können und mitmarschieren bei «Furchtlos und Treu», einem traditionellen Marsch von Julius Fucik. Viele Gäste genossen nach dem Konzert auch noch die Vielfalt der Festwirtschaft, um bei einem gemeinsamen Umtrunk die gehörten Melodien noch nachklingen zu lassen.

Nach einigen Jahren Unterbruch machte sich die Musikgesellschaft Meiringen im Oktober wieder einmal auf eine Musikreise. Ziel war das Appenzellerland, das vieles zu bieten hatte.

Appenzell hat einiges zu bieten, mit dem sich viele in der Musikgesellschaft Meiringen auf die eine oder andere Weise identifizieren können. Und damit ist nicht nur das Quöllfrisch und der Kopfwehlikör gemeint. Das zeigte sich auf der Musikreise in aller Deutlichkeit. Nach einer schönen Fahrt über Land bei strahlendem Sonnenschein wurden wir in der Hauptstadt des Kleinstkantons mit feinem Käsegebäck und einem feinen Schluck Wein begrüsst. Unsere Stadtführerinnen zeigten uns Appenzell mit ganz unterschiedlichen Facetten und sie zeigten auch, dass hier alle an einem Strick ziehen, wenn es darum geht Gäste zu verwöhnen. Von der Kirchengeschichte über Käse bis zum Kunsthandwerk gab die lange Führung einen guten Einblick in die Seele des kleinen Kantons. Natürlich freuten sich nach dem langen Rundgang alle, in der guten Braustube der Appenzeller Brauerei an den Tisch sitzen und die verschiedenen feinen Biere probieren zu können. Natürlich wollten wir nicht ganz ohne musikalisches Mitbringsel den ersten Tag ausklingen lassen. Nach dem Bezug der Unterkunft oberhalb des Dorfes spielten wir für die Wirtleute und die anderen Gäste zum kleinen Ständchen auf und wurden mit einem feinen Znacht belohnt.

Noch deutlich musikalischer startete der Sonntag. Ein Erlebnis, das die ganze Musikgesellschaft zusammenschweissen sollte. Unwissend was kommen sollte warteten wir im Zentrum von Appenzell, bis schliesslich jemand in der traditionellen Tracht auftauchte. Wie sich herausstellte, sollte er uns in die Geheimnisse des «Rugguusseli» und «Zäuerli», den traditionellen Formen des Appenzeller Naturjutzes einführen. In einem Klassenzimmer der Kantonsschule teilte er uns kurzerhand in vier Stimmen ein. Zu unserem Glück tauchte der zweite Lehrer nicht, so dass wir als ganze Musikgesellschaft gemeinsam üben konnten. Innert Kürze hatte er jeder Stimme seine Melodiefolge beigebracht und auch das Talerschwingen klappte nach kurzer Eingewöhnung einwandfrei. Zu unserer grossen Überraschung erklärte unser Lehrer und Fehhändler uns, dass wir uns nun mitten in Appenzell aufstellen würden, um für die anderen Touristen zu singen. Gesagt, getan. Innert Kürze waren wir umringt von begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern. Ihnen konnten wir als Zugabe allerdings nur noch einmal denselben Jutz bieten, was sie uns allerdings nicht übel nahmen.

Mit aufgeräumter Stimmung ging die Reise danach weiter. Unsere Reiseleiter, die alles bestens organisiert hatten, liessen sich auch vom Föhn nicht aus der Ruhe bringen. Dieser verhinderte unser Platzkonzert auf dem hohen Kasten. Kurzerhand entschieden wir, auf den Kronberg auszuweichen. Da waren wir bei diesen Wetterbedingungen allerdings nicht die einzigen. Schnell wurde klar, dass eine Fahrt mit der Gondel mit den Instrumenten bei diesem Anstrum nicht realistisch war. So entschieden wir uns, den anderen Gästen die Wartezeit an der Talstation mit einem Platzkonzert zu verkürzen. Dafür ernteten wir nicht nur Applaus, sondern auch eine kleine Aufmerksamkeit in Flaschenform vom Bahnbetreiber. Schlussendlich verliessen wir das Appenzellerland etwas früher als vorgesehen, konnten dafür aber noch das schöne Städtchen Rapperswil kennenlernen. Ein gelungener Abschluss einer rundum gelungenen Musikreise!

Musikgesellschaft Meiringen

Jahresbericht 2018 des Präsidenten

Und wieder ist ein Jahr vergangen… Auch im 2018 durften wir zahlreiche Anlässe und Konzerte entweder selber durchführen, umrahmen oder mitgestalten. Dabei gilt es eines nicht zu vergessen: Ihr, liebe Musikantinnen und Musikanten, leistet mit eurem Hobby einen wertvollen Beitrag an unser kulturelles Leben im Haslital. Wir alle wenden unentgeltlich Zeit auf, die nicht bezahlbar ist. Wir alle leisten so einen Beitrag an unser soziales Leben und bringen Abwechslung und Freude in unsere schöne Region. Leider ist es nicht mehr selbstverständlich, dass es Leute gibt die sich für eine gute Sache wie die Blasmusik engagieren, geschweige denn, noch Anlässe und Konzerte organisieren. Euch allen gebührt ein grosser Dank, dass ihr euch für unseren Verein einsetzt und damit die Blasmusik auch weiterhin eine Akzeptanz in unserer Gesellschaft hat.

Vereinsjahr 2018

Unsere 142. Generalversammlung vom 16. Februar durften wir im Hotel Meiringen bei der Familie Brügger abhalten. Michael Brügger kochte unser traditionelles Menü, die heissgeliebten Kutteln gleich in 3 leckeren Variationen. Für die etwas weniger „waghalsigen“ Mitglieder stand wie immer auch ein Pastabuffet zur Verfügung.

Unser erster Auftritt im neuen Jahr fand traditionsgemäss zusammen mit dem Jodlerklub Innertkirchen am Tag der Kranken in der Privatklinik Meiringen statt. Nach reichhaltigem Apéro und feinem Mittagessen wurde der Nachmittag zur Vorbereitung aufs Frühlingskonzert genutzt und es wurde fleissig geprobt. Zur intensiveren Vorbereitung auf unser Konzert wurden wie jedes Jahr ab Anfang März die zusätzlichen Mittwochproben eingeführt. Am Samstag 24. März stand dann schon unser erstes grösseres Engagement an: Die musikalische Umrahmung der Generalversammlung der BBO Bank in der prall gefüllten Tennishalle Meiringen.

Am Wochenende vom 5. & 6. Mai war es wieder soweit, unser Frühlingskonzert unter dem Motto „Querbeet“ stand am Samstagabend mit Spaghettiplausch und am Sonntagnachmittag mit Kaffee & Kuchen im passend dekorierten Saal des Kirchgemeindehauses an. Leider mussten wir auf Grund von Terminkollisionen ohne unsere „Youngsters“ die Jugendmusik Meiringen auskommen, was für uns alle eine wohl etwas spezielle Situation darstellte.

An Auffahrt fand der Verein im kleinen aber gemütlichen Rahmen mit unseren Familien zum Grillieren und Beisammensein am Auffahrtshöck im Musighüüs zusammen. Der Höck ist auch für unsere kleinsten immer wieder ein lustiges und unterhaltsames Zusammenkommen.

Am 7. Juli konnten wir die Eröffnung der Scale WM in Unterbach musikalisch umrahmen. Weiter im Juli und August nahmen wir wie jedes Jahr an drei gut besuchten Dorfabenden in Meiringen teil und haben wiederum beste Werbung für unser schönes Hobby gemacht. Am 28. Juli durften wir am Quaifest bei unseren Kollegen, der MG Brienz ein unterhaltsames Konzert vor einem tollen Publikum zum Besten geben. Auch die traditionelle Bundesfeier auf dem Casinoplatz in Meiringen durften wir mit unserem Spiel abrunden. Weiter haben wir im August den alljährlichen Gottesdienst der Stiftung Alpbach musikalisch begleitet und den Bewohnerinnen und Bewohnern so hoffentlich eine kleine Freude bereitet. Im Oktober wurde an der Herbstversammlung wie immer über verschiedene Themen informiert, diskutiert und beraten. Im vergangenen Jahr besonders über den Besuch unserer Freunde des MV Hugstetten im 2019. Das Highlight im Herbst war zweifellos unsere Musikreise ins Appenzell… Leider konnte ich persönlich nicht an der Reise teilnehmen. Die zahlreichen Impressionen die mir per SMS und Video zugestellt wurden und die vielen begeisterten Rückmeldungen zeigten mir aber, dass unser Verein ein unvergessliches Wochenende verbringen durfte. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Hansjakob mit seinem OK für die tolle Organisation.

Des Weiteren durften wir die Neuzuzüger der Gemeinde Meiringen mit unserem musikalischen Spiel herzlich willkommen heissen, bevor es dann in den musikalischen Endspurt im alten Jahr, unser Konzert in den Advent in der Michaelskirche Meiringen zuging. Erfreulicher Weise durften wir wiederum zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer begrüssen und zum anschliessenden Umtrunk im Musighüüs einladen.

Im Dezember stehen traditionsgemäss zwei arbeitsintensive Anlässe vor der Tür. Einerseits der Lottomatch, wo immer noch viele schöne Preise von uns selber zusammengestellt und liebevoll verpackt werden und andererseits, das Trychelstibli wo wir unsere Festwirtschaft am Ubersitz betreiben und auch hier jedes Jahr zahlreiche Stammgäste bewirten dürfen. Der Lottomatch wie auch das Trychelstibli sind beides wichtige Anlässe für unsere Musig, die uns einen willkommenen Zustupf in unsere Vereinskasse leisten.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei allen Leuten bedanken, die unseren Verein, egal in welcher Form unterstützt, uns durchs Jahr hindurch begleitet und an unseren Auftritten besucht haben.

Ebenfalls danken möchte ich unseren tollen Musikantinnen und Musikanten sowie meinen Vorstandskollegen für ihr konstruktives Mitwirken. Auch der Jugendmusik Meiringen gebührt ein grosser Dank für die angenehme Zusammenarbeit und die gute Ausbildung unseres Nachwuchses.

Herzlichen Dank!

Mit den besten Wünschen

Christian Nussbaum, Präsident

Die Musikgesellschaft Meiringen begeisterte mit ihrem Konzert in den Advent in der Michaelskirche das Publikum und stimmte dieses auf die anstehende besinnliche Zeit ein.

Bei ihrem Konzert in der Michaelskirche setzte die Musikgesellschaft Meiringen ihrem Publikum keine Hörner auf, überwachte es nicht, liess es selber bestimmen, wie es applaudieren wollte, hatte keinen fremden Dirigenten. Unter der Leitung von Marcel Kuhn liessen die Musikantinnen und Musikanten an diesem Abstimmungs- und Wahlsonntag besinnliche und fröhliche Stimmung aufkommen, was Anklang fand. Weit über 250 Gäste hatten sich eingefunden, um Blasmusik zu geniessen.

Mit dem ersten Stück «At Henry’s table» – inspiriert vom Hof des englischen Königs Heinrich VIII. – holte die Musikgesellschaft das Publikum vom politischen Parkett ab und führte es mit «Novena», einem Stück, das sich an einer Gebetsform orientiert, gleich in ein etwas besinnlicheres Umfeld. Die verschiedenen Klangfarben der Komposition von James Swearingen erfüllten die Kirche. Einen ganz besonderen Leckerbissen hatte das Posaunenregister zu bieten, das im bluesig angehauchten Stück «sad and blue» solistisch brillierte. Ralph Leutwyler, Hans Jakob Walther und Daniel Grossniklaus verbreiteten alles andere als Traurigkeit und durften sich über lang anhaltenden Applaus freuen. Mit dem afrikanisch angehauchten Stück «Baba Yetu», das von Alexander Burlon speziell für die MG Meiringen arrangiert wurde, kamen wärmende Rhythmen in die Kirche.

Für die Musikantinnen und Musikanten ist es jedes Jahr wieder ein Erlebnis, in der Michaelskirche mit ihrer einmaligen Akustik spielen zu dürfen.

Natürlich durften bei diesem Konzert in den Advent auch nicht Klassiker der Vorweihnachtszeit fehlen wie die träumerischen Klänge der Titelmelodie des tschechischen Märchenklassikers «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel». Als Zugabe konnte eigentlich nur dieses Stück infrage kommen: «Last Christmas» von Wham! gehört ja inzwischen auf fast allen Radiostationen zu den ganz sicheren Anzeichen, dass Weihnachten bald vor der Tür steht – und nun auch bei der Musikgesellschaft Meiringen. Bei Glühwein und Gebäck, das einige fleissige Mitglieder des Vereins selber gebacken hätten, gaben sich beim anschliessenden Umtrunk im Musikhaus viele Konzertbesucher noch einem fröhlichen Schwatz hin. Ein gelungener, unpolitischer Ausklang für diesen von Abstimmungen geprägten Sonntag.

Medienlinks

Jahr Artikel Link
2019
Regierungspräsidentsfeier
https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/174582/
2019
Frühlingskonzert 2019 "Musik verbindet"
https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/173770/
2018
Konzert in den Advent
https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/169690/
2018
Frühlingskonzert "Querbeet" 2018
https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/164279/?q=Musikgesellschaft+Meiringen